Jedes zehnte Schweizer Kind lebt in Armut

Der UNIFEC Bericht hat ergeben, dass bereits jedes zehnte Kind in der Schweiz in Armut lebt. Die Kritik liess nicht lange auf sich warten – doch viele stellten sich die Frage: Was versteht man eigentlich unter Armut?

Armut Kinder

Die Meinungen gehen auseinander

Natürlich gehen hier die Meinungen auseinander. Denn für einen Teil gibt es arme und reiche Menschen in der Schweiz, für andere Leute hingegen ist es wohl nur eine Erfindung für Sozialarbeiter. Auch die Kommentare der Schweizer Bürger gehen auseinander. So sind viele der Ansicht, dass man „sehr wohl zwischen Armut und Elend“ unterscheiden müsse. Denn eine „Armut existiere in der Schweiz nicht“. Doch andere Personen sind sehr wohl der Ansicht, dass man „Armut nicht nur auf der Strasse“ sieht. Fakt ist – Armut bedeutet mehr, als nur kein Geld zu haben.

Was Armut eigentlich bedeutet

Unter Armut versteht man nicht nur im Bereich der finanziellen Lage oder der Wohnung wie der Bildung. Auch die Gesundheit wird in das Wort Armut integriert – oder auch Freizeit wie auch soziale Kontakte. Somit steht fest, dass Personen, welche in Armut leben, nicht nur wenig Geld haben, sondern auch fast keine Möglichkeit haben, an einem sozialen Leben teilnehmen zu können. Gemessen wird die Armut auf Grund des Lebensstandards der Gesamtbevölkerung. Das bedeutet, dass in der Schweiz rund 600.000 Personen von Armut betroffen sind bzw. über eine Million Schweizer armutsgefährdend leben. Die Armutsgrenze wird dabei auf ein Einkommen von 2.250 Franken pro Monat beziffert – für einen Haushalt mit zwei Kindern liegt die Grenze bei 4.000 Franken.

Wer in Armut lebt, dem ereilt oft eine negative Entwicklung

Insgesamt ergab die Studie, dass rund 130.000 Kinder armutsgefährdend seien. Insgesamt seien bereits aber schon über 260.000 Kinder von der Armut direkt betroffen. Das zeige sich vor allem im Bereich der gesunden Ernährung, der Wohnsituation wie auch der Kleidung und dem sozialen Leben. All diese Umstände seien die Grundlage für eine negative Entwicklung.

Bildquelle: foerderwerkfuerkinder.de

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