Hier setzen sich die Reichen nieder

In der Schweiz sind die Konditionen für reiche Aus- und Einheimischen besonders gut. Wahrscheinlich befindet sich das Land auch deshalb unter den Top 10, wenn es um die Anzahl der Dollar-Millionäre geht. Genauer gesagt ist die Schweiz mit ihren Millionären auf dem achten Platz. Die Spitze wird von den USA, Japan und Deutschland angeführt.

Das Vermögen der Schweizer hat einen Ursprung

Etwa mehr als die Hälfte der vermögenden Schweizer verdanken ihrem wachsenden Reichtum Ersparnissen und Erbschaften. Das ergab eine Studie von Vermögensverwalter Barclays Wealth, die im Juni veröffentlicht wurde. Nur etwa ein Drittel der Reichen hat sich ihr Vermögen aus eigener Kraft erwirtschaftet. Reichster Schweizer ist zurzeit noch IKEA Gründer Ingvar Kamprad. Obwohl der Schwede bald wieder in sein Heimatland zurückkehren möchte, sieht er vor sein Haus in Epalinges im Kanton Waadt zu behalten. Außerdem will er sich dafür einsetzen, dass ein Altenzentrum in Epalinges gebaut wird.

Hier wohnen die Reichen

Nicht nur grosse Städte ziehen die Reichen an, auch Gewässer haben ihre Reize, wenn es darum geht, vermögende Familien anzulocken. So leben zwar viele Superreiche in der Umgebung von Zürich, Basel und Genf, doch auch Lugano, Luzern, Lausanne und Bern sind für Wohlhabende interessant.

Pauschalbesteuerung macht viele Kantone noch immer attraktiv

In Zürich und Schaffhausen ist die Pauschalbesteuerung seit einigen Jahren abgeschafft. Allerdings greift die geringe Besteuerung der ausländischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in der Schweiz, in allen anderen Kantonen. Dementsprechend müssen ausländische Reiche nur ihre Lebenshaltungskosten besteuern und sparen so einiges an Steuergeldern. Trotz des Aufwandes, der Alternativen Linken, die Pauschalbesteuerung mittels Volksinitiative im ganzen Land abzuschaffen, ist die Schweiz, aufgrund steuerlicher Vorteile, weiterhin für Superreiche interessant. Im Jahr 2012 profitierten insgesamt 5634 Personen ausländischer Staatsangehörigkeit von der Pauschalbesteuerung.

Bildquelle: Carlo Schrodt  / pixelio.de

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